Bericht zum Rugbymania 2019

Rugbymania Prag vom 14. bis 16. November 2019

Traditionell wird jährlich im November das Rugbymania mit international stark besetzten Teams in Prag organisiert. Für das Schweizer Team war es das erste internationale Turnier nach der A EM in Dänemark und es stand ganz im Zeichen des Nachwuchses. Silvana Hegglin, Armend Dautaj, Anton Mityukov, Patrick Gosteli, Jeremy Jenal wurden durch die erfahrenen Spielern Luzi Diener sowie Spielercoach Adrian Moser unterstütz.

Das Schweizer Team spielte in der Gruppe A gegen die starken Teams Blue Link Team (Frankreich), Agivia Shark Berlin (Deutschland), Leicester Tiger WCR (Großbritannien) sowie das Team Prague Robots bestückt aus Spieler von Polen, Österreich und dem Gastgeberland Tschechien. Die Teams der Gruppe B waren die Red Lions mit Spielern aus Luxembourg und Deutschland, Maple Leafs (Kanada), die starken Britten West Coast WRC sowie die Tweedertien (Niederlande).

Ausgeschlafen konnte der erste Turniertag in Angriff genommen werden, denn das erste Spiel stand um 15:00 Uhr an. Nach einer kurzen Taktikbesprechung in der Halle machte sich das Team bereit für das erste Spiel gegen das Team aus Berlin Agivia Shark. Gestartet wurde mit der Linie Jeremy Jenal, Anton Mityukov, Armend Dautaj und Adrian Moser. Ziel war es alle Linien spielen zu lassen umso für alle viel Spielzeit auf gutem internationalem Niveau zu ermöglichen. Das Team spielte gut auf, doch im Verlaufe des Spieles zeichnete sich in der noch frisch gebildeten Konstellationen Unsicherheiten im Zusammenspiel ab. Schön war, dass sich diese im Verlaufe des Turnieres abbaute. Das erste Spiel ging mit 39:61 verloren. Verpflegt und erholt wurde um 19:30 Uhr gegen die Leicester Tiger WCR aufgespielt. Auch hier konnte unsere Nachwuchsspieler und Spielerin Silvana Hegglin nicht über die ganze Spielzeit gegenhalten und der erste Spieltag wurde mit einem Resultat von 35:58 abgeschlossen. Die Stimmung war sehr positiv und die gewonnene Erfahrungen liesen alle zufrieden in das Hotel zurückkehren, wo unsere Kollegen vom Team Fighting Shakes auf das Team wartete um den Abend gemütlich ausklingen zu lassen.

Erwartet war das erste Spiel am Freitag gegen das favorisierte Blue Link Team aus Frankreich eine Herausforderung für das Team aus der Schweiz. Zwischenzeitlich liesen sich die Spieler sehr stark von der Dominanz der Franzosen beeindrucken, doch nach der Pause zwischen dem zweiten und Dritten Viertel konnte Spielercoach Adrian Moser die verunsicherten Spieler motivieren uns so kamen sie zurück in Spiel uns setzten die vorgegeben Taktik konsequent um. Aus dem Spiel resultierte dann eine 38:48 Niederlage mit vielen wichtigen Erkenntnissen für das gesamte Team.

Um 18:30 Uhr dann der Tipp Off gegen die Prague Robots. Erwartet wurde ein spannendes Spiel mit realen Siegeschancen für das junge Schweizer Team. So verlief das Spiel bis zu den letzten 35 Sekunden für das Team Schweiz mit der Aussicht zu Siegen. Bei einem Ball im Vorsprung hätte man den Ball bei eigenem Einwurf schützen müssen. Leider gelang dies nicht und das Spiel musste in der Over Time entschieden werden. Unglücklich ging der Sieg mit 52:49 nach der Nachspielzeit von drei Minuten an das Team Prague Robots. Nun war die Endtäuschung über das so Enge und Spannen Spiel spürbar. Einzig, dass am Samstag nun das erste Spiel nicht bereits um 9:00 Uhr angetreten werden musste sondern erst um 11:30 Uhr tröstete die Spieler über die Niederlage.

So kam es im Platzierungsspiel am Samstag zur Begegnung gegen die Maple Leafs aus Kanada. Viele gute Spielsituationen und konsequent umgesetzte Teamtaktik führten zu einem sehr spannenden Spiel. Durch das konsequente Auswechseln der Linien kamen nun noch einmal alle Teammetglieder zu viel Spielzeit. Dabei zeigte die Jungen Wilden ihr Potential und Kampfgeist. Auch das letzte Spiel konnte nicht zugunsten der Schweiz entschieden werden und so schloss man das Rugbymania 2019 mit dem knappen Resultat 46:48 auf dem 10. Rang ab. Konsequentes Umsetzten der Taktik-Vorgaben und während dem Turnier immer besser werdendes Teamplay und Vertrauen zu den Mitspielern lässt zuversichtlich in die Zukunft blicken.

Bei einem sehr spannenden Finalspiel zwischen dem Blue Link Team und den West Coast WRC-Crash konnte beobachtet und gestaunt werden. Als Turniersieger wurde das West Coast WRC-Crash gefeiert. Nach einem kurzen und musikalisch umrahmten teaminternen Apero (Danke Armend für das Auflegen der Musik) wurde das Turnier bei einem Nachtessen zusammen mit den Fighting Snakes gemütlich abgeschlossen.

Zuletzt aktualisiert: 27 November 2019